Unsere Reise auf dem Whanganui

20. September 2014 at 4:18

Was kam den Hennes da nur in den Sinn,
in einer Nussschale von Taumarunui nach Pipiriki,
wo führt das noch hin.

MittagsschlaefchenWie immer beim Faulenzen erwischt

Eine Reise auf dem Flüßchen gar fein,
könnte doch nicht so anstrengend sein.
Den Füßen sei durchaus eine Pause gegönnt,
nun wird das Sitzfleisch gekrönt.

Holztransporter

Holz kann Mann ja immer gebrauchen

Wo geht es nun eigentlich hin

Die Tonnen voller Leckereien gepackt,
schließlich ist der Rücken nicht gefragt.
Gepaddelt sind wir beiden schon allemal,
also rein ins Boot und ab durchs Tal.

Pack an SherpaSpiegelwelten

Vom fehlenden Regen ganz ausgedörrt,
hat sich der Whanganui am ersten Tag ganz schön hart angefühlt.
Mit Paddeln war es da nicht geschehen,
– Anschieben und die schwerste Last musste gehen.

Selbstironie

Auch weiterhin ging es heiter zu,
ließen die Stromschnellen uns keine Ruh.
Kein Päuschen, kein gemütliches Dahingleiten,
P-A-D-D-E-L, hallte es von allen Seiten.

Paddelweltmeister

Reingehauen bis zum Umfallen

Soviel zu Teamarbeit beim Paddeln

Das passiert also auf den hinteren billigen Plätzen

Rasend schnell am Poukaria Zeltplatz angekommen,
hat die Kraft langsam abgenommen.
Bis zur Dunkelheit wurde noch mit den Fischen gerungen,
und anschließend das verdiente Süppchen verschlungen.

Volle Fahrt vorausIdyllischFrischen Fisch auf den Tisch

Nach einem Tee mit ordentlichen Schuss,
war dann auch endlich Schluss.
Die Paddelaction hatten wir 5 Tage lang,
und fast immer Spaß daran.

Im Dunkeln ist gut Munkeln

Von Poukaria haben wir es bis nach Mangapapa geschafft,
im Regen angekommen und am Morgen in der Sonne erwacht.
Jedoch war uns der Wettergott nicht allzu wohlgesonnen,
und so haben wir das Zelt einfach in die John Coull Hut mit reingenommen.

Hoffnungsvoll zur Sonne blickendUeber die Wolken gleitenHuettencamp

Dem Regen entkommen, das Zelt blieb trocken,
machten wir uns wieder auf die Socken.
Die Bridge to Nowhere steuerten wir an,
40 Minuten Buschwalk mit den wichtigsten Sachen am Mann.

Bridge to NowhereAuf zur geheimen Mission

Auf der ganzen Reise nicht ein einziges menschenartiges Wesen gesehen,
kommt man schon mal auf dumme Ideen.
Bleibt eine Brücke ungenutzt, wird sie einfach weggeputzt.

Vorbereitende Inspektion

Den explo äh exklusiven Schatz im Köfferchen sicher versteckt,
haben wir Spinnies uns einen Plan ausgeheckt.
Aus lauter Jux und Tollerei ist es nun mit der Bridge to Nowhere vorbei.

Bereit zum Zuenden

Sprengmeister am Werk

Um Himmels Willen wie können wir uns das nur in Gedanken ausmalen,
wollen doch so viele Touristen für diese Attraktion bezahlen.
Was hängen wir dem Land am anderen Ende der Welt hinterher,
vermarktet die Geratalbrücke Ichtershausen,
genutzt wird sie ja vielleicht nie mehr.

Immer alles im Blick

Zu viele Zeugen

Hypothetisch alle Spuren beseitigt und den Tatort verlassen,
fuhren wir im Zickzack durch die engen Flussgassen.
In der Hütte Tieke Kainga haben wir unsere letzte Nacht verbracht,
und im Kerzenschein über den ganzen Quatsch gelacht.

Natur genießenUnd ab durch die Mitte

Tieke Kainga

Links: Marae, Versammlungshaus der Maoris

 Raus aus den Federn

Stromabwärts ging es dann wohl oder übel dem Ende entgegen,
mussten wir doch vorher noch etwas erleben.
Wie sollte es auch anders im Leben sein,
kommt das Beste zum Schluss obendrein.

Lonely CanoeDas Boot

Ein Meter hohe Wellen schaukelten uns hin und her,
ein Fluss ist eben im Herzen wie ein kleines Meer.
Die eine oder andere musste natürlich überschwappen,
und so saßen wir im Auto mit nassen Pobacken.

Mein Sherpa und ich

145 Kilometer abenteuerlich und fabelhaft,
hat uns der Trip ordentlich Muckis gebracht.
Das war es nun mit unserem kleinen Reisebericht,
nun wisst ihr, wie es auf dem Whanganui River ist.