Howdy ho and Rodeo!

13. März 2014 at 6:55

Hey ihr Lieben,

eine wirklich schöne Zeit verbrachten wir in Wanaka, eine kleine Stadt mit rund 6.500 Einwohnern. Diese Stadt im Queenstown-Lakes-District ist wirklich einen Besuch wert. Ihre wunderschöne Lage, umgeben von tollen Bergpanoramen des Mount Aspiring National Parks und ihren beiden Seen, Lake Wanaka und Lake Hawea, hat uns gleich beeindruckt. Bereits die Hinfahrt auf dem State Highway 6 entlang der beiden Seen ist an einem Sonnentag ein echtes Highlight.

Panorama Lake Wanaka

Das Wandern ist des Müllers Lust. Und zum Rob Roy Glacier war es gar nicht so weit. Bei herrlichem Sonnenschein ist der kleine Gletscher ein wahrer Augenschmaus. Anfassen wäre auch möglich gewesen – nur der Hennes hat’s verboten. Zu gefährlich :( …könnte ja was abrutschen. Aber hören konnten wir ihn. *Aufregend*

Rob Roy Glacier

Bei so vielen Kühen, die hier leben, dürfen wir euch die dicke Else, Big Bully und Sweety nicht vorenthalten:

Die möchten unbedingt “(Saftigstes)Rind des Jahres” werden und haben deswegen schön für die Kamera posiert. Da fällt uns gerade auf, wir essen hier übrigens fast ausschließlich Rindfleisch. Upps!!! Hoffentlich landet die dicke Else nicht auf unserem Teller – zu reizend die Gutste.

Wie sollte es auch anders sein, mussten wir natürlich auch hier mindestens einen Berg besteigen. Ab ging es auf den Isthmus Peak mit knapp 1.400 Metern (wir steigern uns von mal zu mal ;) ) In den Tourismusbroschüren wurde der Weg als “hart” eingestuft. Wir empfanden ihn eher als sehr easy und vermuten, dass die Great Walks, also die mehrtägigen populären Wanderrouten in Neuseeland für uns einfach zu meistern sind. Wir werden sehen.

Blick auf Lake Hawea

RODEO – hier muss der Neuseeländer seinen Mann stehen! Einer der Cowboys, 19 Jahre junger Bursche von der Nordinsel, hat es auch versucht und ist kläglich gescheitert. Aber um ehrlich zu sein, tat es uns nicht leid, wenn es so aussah, als ob sich die Reiter verletzt haben. Wer den Bullen so massiv die Eier abklemmt, muss damit rechnen (“Mann-zu-Mann-Empathie”).

Queenstown – das Mekka der verrückten Action-Sportler, Adrenalin-Junkies (vor allem wegen Bungee Jumping) und Hipstern wird bevorzugt von Backpackern angesteuert. Hat uns eher nicht so gefallen. Zwar ist die Umgebung noch einen kleinen Tick schöner als bei Wanaka, die Stadt größer und belebter, dafür mehr überlaufen. Vielleicht lag es auch an unserer anstrengenden Shopping-Tour! Da wir uns für die Tracks ein leichtes und qualitativ gutes Zelt zulegen wollten, um nicht in den teuren Hütten schlafen zu müssen, wurden natürlich alle 3 Ourdoorläden, die es dort gibt, mindestens zweimal aufgesucht, bis die Entscheidung fiel.

Queenstown Lake WakatipuBlick in Richtung Lakes Hayes bei QueenstownArrowtown

Mittlerweile sind wir recht gut ausgestattet und verweilen seit zwei Tagen in Te Anau. Wir packen heute unsere sieben Sachen oder auch nur fünf und starten morgen den KEPLER TRACK.

Kepler Track Route