Wer schneidet denn hier Zwiebeln?!

15. Januar 2014 at 22:18

Da diese Freelenzer nun grade im Flieger sitzen, bin ich so frei hier mal als Gastautor den Startschuß fürs große Abenteuer bekannt zu geben.

Korean Air Flug KE906 – da sind’se drin. 10,5 Stunden über den Wolken in Richtung frostigem Seoul.

Die Heimat hatte da noch besseres Wetter für die Reisenden parat. Bei teils fies blendendem Sonnenschein hat sich der Tross gegen Mittag auf den kurzen Weg in Richtung Frankfurt gemacht.

Natürlich galt es vorher noch hundert Mal das Gepäck zu kontrollieren und im Übergangswaldschlösschen klar Schiff zu machen.
Das der letzte Abend dann doch etwas später und feuchtfröhlicher als erwartet ausgefallen war, hat das zwar nicht einfacher gemacht, aber so isses nunmal mit diesen “Freunden” und ihrem Abschiedsbierdurst.

Spätestens bei lecker Lamm zum Mittag waren aber alle Sorgen, Bedenken, Kater und flauen Mägen vergessen. Alle Zeichen auf Neuseeland. Los geht’s!

So freuen sich Menschen, denen grad nicht so richtig nach Lachen zu Mute ist

So freuen sich Menschen, denen grad nicht so richtig nach Lachen zu Mute ist

Die Fahrt in Alfreds grünem Renntransporter verlief wie erwartet geschwind, so dass wir schon bald die Parkplatzkatakomben von Terminal 2 erreicht haben. Erste Haltestelle: Koffertrolley. Puh… Hennes hat wieder gepackt wie ein Topmodel.

they see me rollin' they hatin'

Gentlehennes schiebt. Is ja kla’.

Also ab zum Check-In. Prompt die erste Kommunikationsbarriere gefunden. “Self Check-In” am (koreanischen!) Bildschirm mit “Unterstützung” durch eine nette Dame mit lustigem, aber doch unverständlichem Korea-Englisch-Mix.
Für unsere Freelenzer ein Problem? Latürnich nicht. Checke-di-Checked-In; Gepäckgewicht im Rahmen und trotz skeptischer Schalterdame tatsächlich ein gültiges Visum!

Geht gut los. Kann so weitergehen.

이것은 무엇입니까?!

이것은 무엇입니까?!

Die leichte Tasche gehört natürlich Susi

Die leichte Tasche gehört natürlich Susi

Der Abschied naht. Irgendwo zumindest. Rolltreppe, Rolltreppe, Rolltreppe. Bei jedem Besuch wieder eindrucksvoll groß, dieser Flughafen…

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Der Abschied naht. Immernoch… Vielleicht noch ein kleiner Absacker auf der Terasse?

Terasse ist zu. Hätte auch einfach mal 5€ pro Person gekostet(!).

Dann halt durch die Scheibe Flugzeuge gucken. Reicht zur Not auch, um maximal zuversichtlich ins Nichts zu starren.

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Der Abschied naht. Nun aber wirklich.

Und wer hat denn hier die Zwiebeln geschnitten. Das ist ja grausam!
Lieber alles kurz und schmerzlos, so ist’s fein. Ab durch die Schleuse und aus dem Blick.
Auf der Heimfahrt Regen… Passt ja.

 

 

Trotzdem besser als Minusgrade in Korea. muahaha!

 

Viel Spaß ihr beiden Chaoten! Ab jetzt schreib ich hier nicht mehr, sondern will lesen. Viel lesen.